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Cover
VERLAG
Knaur
SEITENZAHL
368
AUSSTATTUNG
HC + SU HC
PREIS
EUR (D) 19,95
ISBN
3-426-66301-5
ISBN-13
978-3-426-66301-1
ERSCHEINUNGSTERMIN
2008-08-08

Dieses Buch ist lieferbar.

 

Kinder der Hoffnung




Toulouse in den vierziger Jahren: Der achtzehnjährige Raymond besteigt eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot - und schließt sich mit seinem Bruder der Résistance an ... Gemeinsam mit anderen Jungen und Mädchen kämpfen sie gegen die deutschen Besatzer und gegen die kollaborierende französische Miliz. Das Leben in der Illegalität und die Gefahr aufzufliegen zehren an Raymond und seinen Kameraden, denn nur allzu oft müssen sie miterleben, wie einer von ihnen sein Engagement mit dem Tod bezahlt. Doch Raymond und sein Bruder Claude wissen, wofür sie kämpfen: für ein freies Land, für eine Zukunft ohne Hass und Gewalt - und dafür, dass sie und ihre Kinder einstmals die Chance haben werden, die Liebe kennenzulernen. Jahre später erzählt Raymond seinem Sohn von jener Zeit, der bis dahin nichts von der Vergangenheit seines Vaters und dessen Verdiensten um sein Land ahnte. Der Sohn heißt Marc Levy.


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WEITERE INFORMATIONEN
  • Leseprobe
  • Rezensionen
  • Bücher des Autors
  • Leserstimmen
  • Norbert | 2008-10-05
    Ergreifend reell und einfühlsam
    Die Kinder der Hoffnung (im Original 'Kinder der Freiheit') ist eine ergreifende Stimme derer die sich mit Mut und Hoffnung gegen Unrecht und Unterdrückung zu wehren suchen. Die Sprache dieses Bestsellers und die Stimmung in der von der ersten bis zur letzten Seizte spannenden Handlung sind grandios, verletzlich, einfühlsam und mutig zugleich. Die Lektüre dieses Buches ist gerade in der heutigen Zeit ein absolutes Muss!

  • Jenny | 2008-10-04
    Nicht mitreißend genug
    Wie in zahlreichen seiner vorherigen Bücher setzt Marc Levy auch in "Kinder der Hoffnung" wieder auf sein altes Erfolgsrezept, bei dem natürlich eine große Portion Mitleidserregung und ein starker Druck auf die Tränendrüse nicht fehlen dürfen. Sein Stil ist und bleibt der selbe ohne besonders aufzufallen. Trotz recht guter Thematik hat Levy es nicht geschafft, mich als Leser vollkommen zu fesseln. Ich hatte immer wieder das Bedürfnis, das Buch aus der Hand zu legen und eine Lesepause zu machen. Im Großen und Ganzen war mir dieses Buch zu wehleidig. Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen.

  • Sylvia | 2008-09-17 Bornheim
    Kinder der Hoffnung
    Dies ist wirklich ein Buch mit einer "machtvollen Botschaft der Toleranz". Vom Autor in der Gegenwarts- und Ich-Form geschrieben durchlebt der Leser alle Aktionen der Resistance hautnah mit. Das Buch geht tief unter die Haut und bleibt einem lässt einen lange nicht mehr los.

  • Margret | 2008-09-17
    Geschichte wird lebendig!
    Marc Levys Buch wirkt kaum wie ein Roman. Nach wenigen Seiten stellt sich das Gefühl ein, vom Erzähler direkt angeprochen zu werden. Die Erlebnisse und besonders die Gefühle des 17-jährigen Raymond während der Résistance sind überzeugend dargestellt. Bemerkenswert ist, dass Marc Levy den Zwiespalt nicht ausblendet, in dem sich die jungen Freiheitskämpfer angesichts ihrer gewaltsamen Aufträge befanden. Und - im Gegensatz zu vielen anderen französischen Romanen aus dem Widerstand - treten hier nicht nur die "guten" Franzosen auf. Ein Buch, das eine Phase der Geschichte wirklich lebendig werden lässt, weil es sie aus der Perspektive eines Jugendlichen schildert und von Seite zu Seite immer spannender wird.

  • Sabine | 2008-09-14
    Was wäre die Welt ohne Hoffnung?
    Die Hoffnung stirbt zuletzt … von Sabine Pohl Marc Levy betritt mit seinem gerade in Deutschland veröffentlichten Buch Neuland. Bereits auf dem Umschlag verdeutlicht, flattern dieses Mal keine kitschigen Schmetterlinge auf rosa Untergrund und lassen auf eine Herz-Schmerz-Geschichte hoffen. Er schildert in seinem neuesten Werk Toulouse in den vierziger Jahren. Es ist die Geschichte seines Vaters und seines Onkels während des zweiten Weltkrieges. Im ersten Teil des Buches schließen sich der 18jährige Raymond und sein jüngerer Bruder Claude dem französischen Widerstandskampf an. Auf den ersten Seiten scheint alles noch eine Art Kinderspiel zu sein. Kämpferische Jugendliche, meist noch Kinder, machen gemeinsame Sache in der Résistance und kennen nur ein Ziel: die Freiheit. Aber mit zunehmenden Engagements der Widerstandskämpfer gibt es Verluste in ihren Reihen, lassen Freunde ihr Leben. Spätestens im zweiten Teil des Buches, wo unbeschreibliches Leid, Folter und Tod während der Gefangenschaft beschrieben werden, ist es mit der Kindheit vorbei und der Leser gefesselt. Den älteren Lesern wird man hier im Buch sicher nichts Neues über den Krieg erzählen, aber die jüngeren vielleicht zum Nachdenken anregen. Im dritten Teil wird dann der grausame, unmenschliche Gefangenentransport nach Dachau beeindruckend beschrieben. Als Leser hat man nur die Chance, mitzuleiden und auf keinen Fall die Hoffnung aufzugeben. Marc Levy legt ein Werk vor, das lesenswert und ansprechend ist, welches man nicht so schnell aus der Hand legt. Es ist ihm gelungen, ein sensibles Thema anzupacken. Sachliche Beschreibungen mit Träumereien und kleineren Liebeleien durchflochten, lassen es nicht zu einem Kriegstagebuch werden. Lediglich seine Voraussagen, ob der Widerstandskämpfer stirbt, wirken ein wenig störend. Man hat die Person noch nicht kennen lernen dürfen und erfährt schon über ihren Tod. Bisher habe ich um Levys Bücher einen Bogen gemacht und hätte dieses auch nach dem Klappentext nicht ausgewählt, aber es hat sich wirklich gelohnt, mal was Neues auszuprobieren. Ich werde mich wohl über die anderen Bücher von Levy auch noch hermachen.

  • Maja | 2008-09-08
    Einfach Mitreißend
    Das neue Buch"Kinder der Hoffnung" von Marc Levy ist sehr angenehm zu lesen,und einmal angefangen,fällt es einem schwer,das Buch wegzulegen.Es ist wie ein Sog der einen Mitreisst. Es handelt von zwei Brüdern,die sich im zweiten Weltkrieg in Frankreich der Résistace anschliessen.Immer in der Angst entdeckt zu werden,mit knurrendem Magen,aber mit unermüdlicher Zuversicht und Hoffnung.Die Angst und der Schmerz des Krieges sind fast greifbar,zudem ist es ist auch zeitgeschichlich sehr interessant.Man bekommt Mut,den man weis ,es wird wieder Menschen geben,die für das Gute kämpfen,auch wenn sie selber nicht mehr davon profitieren werden.Aus reinster Nächstenliebe und der Gewissheit,etwas Gutes getan zu haben.

  • carmen | 2008-09-07 Koblenz
    Absolut großartig
    Mit dem Namen Marc Levy verbinde ich gefühlvolle Liebesromane, von denen ich einige gelesen habe und an die ich mich gerne erinnere. Als ich nun sein neues Buch "Kinder der Hoffnung" zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich, dass mich die Thematik des Krieges nicht so sehr fesseln wird. Aber ich hatte mich getäuscht. Vom Anfang bis zum Ende ist das Buch spannend und ergreifend geschrieben. Es erzählt die Geschichte seines Vaters und seines Onkels, die in den Widerstand Frankreichs gegen den Nationalsozialismus im 2. Weltkrieg geraten sind. Die gewählte Erzählperspektive gibt dem Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die beschriebenen unbekannten Emotionen und Erlebnisse dieser jungen Menschen werden regelrecht spürbar. Alle kämpfen voller Hoffnung und voller Zuversicht für einen zweiten Frühling. Einfach ein großartiges Buch!

  • Gabriele | 2008-09-03 Weimar
    Bewertung
    Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich: so was ist nicht mein Fall. Doch nachdem ich mit dem Lesen begann, konnte ich nicht mehr aufhören. Marc Levy beschreibt in diesem Buch die wirklichen Helden des Widerstandes gegen die Nazis. Er gibt in seinem Buch Einblick in das Leben der Widerstands-gruppe und man kann fast nicht glauben, dass diese jungen Leute mit so viel Engagement arbeiteten. Er beschreibt im Buch so viele Extremsituationen, die einen Leser einfach fesseln und eine Gänsehaut verursachen müssen. Meine Generation weiß viel zu wenig von der Arbeit im Untergrund in dieser Zeit. Sicherlich gab es in Deutschland auch viele Gegner der Nazis. Aber waren so junge Leute ebenso bereit, solche Aktionen durchzuführen? Als Fazit kann ich sagen: Dieses Buch ist faszinierend vom Anfang bis zum Ende.

  • Sabine | 2008-08-31 Lienen
    political correctness?!!!!
    Political Correctness ist schon heutzutage keine leichte Sache. Was es wirrklich heißt für das politische Ideal der Freiheit sein Leben täglich aufs Spiel zu setzen, zeigt dieser Roman. Mark Levy (geboren 1961) hat hiermit die Erinnerungen seines Vaters, der 1940 in Toulouse als junger Mann zusammen mit seinem Bruder in der Resistance gegen die Nationalsozialisten kämpfte, für die Nachwelt bewahrt. Die Brüder dürfen sich nicht verlieben, weil sie Geheimnisträger sind. Sie verlieren Freunde, die im Widerstandskampf ihr Leben lassen. Und einer dieser Freunde nimmt ihnen im Sterben das Versprechen ab, seine Geschichte weiterzuerzählen, damit sein Tod nicht umsonst gewesen ist. Und genau das leistet dieser Roman, der nicht nur eine der wichtigsten Botschaften unserer Zeit transportiert, sondern auch eine unglaublich spannende und bewegende Lektüre darstellt.

  • gabi | 2008-08-31
    Rebellion um jeden Preis
    Ein Buch über zwei Junge Menschen, die sich in einer von den Nazis besetzten Stadt dem Widerstand verschreiben. Viel zu jung zum Sterben gehen sie ohne zu zögern das Risiko ein. Ein intensives Buch über ein sehr emotionales Thema, jedoch zum Teil erschreckend emotionslos dargestellt. Ein Buch, das man nicht weglegt, bevor man es beendet hat.

  • Angelika | 2008-08-28 Ratingen,
    Lassen auch Sie Ihr Herz berühren!
    Noch ein Buch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, und dann noch von Marc Levy, passt das zusammen? Ungewohnt!, aber es ist Marc Levy ein bewegendes und ganz und gar nicht überflüssiges Stück Literatur gelungen. "Ich weiß, dass meine Gedanken wirr sind, dass die Worte in meinem Kopf durcheinanderwirbeln, doch von diesem Montagmittag an wird mein Herz zwei Jahre lang in einem Rhythmus schlagen, den ihm die Angst vorgibt;.." Und in diesem Rhythmus klingt der Text des Buches, stößt das Herz des Lesers an, im Gleichklang mitzuschwingen. Es empfindet selbst die Angst und die unbändige Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit und Menschlichkeit, in der Liebe endlich möglich wird. Lassen auch Sie Ihr Herz berühren von den Kindern der Hoffnung.

  • Cordula | 2008-08-27 Esslingen
    Echt überzeugend!
    Für mich war es das erste Buch des bekannten Autors, aber bestimmt nicht das letzte. Mit "Kinder der Hoffnung" ist es Marc Levy gelungen ein anrührendes, sehr zu Herzen gehendes Buch zu schreiben. Seine Charaktere sind so lebendig, daß man sich wie einer von ihnen fühlt und um seine "Kameraden" bangt und weint. Auch wenn das Buch ein vielfach behandeltes Thema "Der zweite Weltkrieg und die Ressistance" zum Inhalt hat, so hat Levy es geschafft, dieses Thema nochmals neu und tiefgehend zu bearbeiten. Vielleicht liegt das auch an der persönlichen Nähe des Autors zu diesem Thema- ist es doch die Geschichte seines Vaters, die er da erzählt. Und irgendwie fühlt man sich da verbunden. Fazit: Man hat etwas verpasst, wenn man dieses Buch nicht gelesen hat!

  • Maike | 2008-08-26
    Empfehlenswert
    Mir fehlen immer noch die Worte. Die Geschichte über die Kinder des französischen Widerstandskampfes im 2. Weltkrieg ist ein Roman über das Leben seines Vaters & Onkels. Sehr gefühlvoll beschreibt er die Hoffnungen der Kinder in die Arbeit bei der Resistance. Jedes Leben - auch dieses gefährliche - ist für sie besser als Resignation. Das Risiko der Gefangenschaft, Folter, Deportation und des Todes sind von den ersten Seiten an sehr präsent und werden von Marc Levy gefühlvoll, realistisch und teils so grausam beschrieben, dass der Leser einen kalten Schauer verspürt. Das Buch macht sehr betroffen durch diese realistisch beschriebene Grausamkeit, die man in dieser Zeit erleben musste. Es zieht den Leser trotzdem in seinen Bann und man kann es erst nach der letzten Seite fortlegen. Levy versteht es, den Lesern einen Einblick in die Resistance zu geben, den wir auf keinen Fall missen sollten. Ich konnte noch lange über dieses Buch nachdenken und werde es durchaus noch ein weiteres Mal lesen.

  • Silvia | 2008-08-25 Gröbenzell
    Äußerst Lesenswertes von Marc Levy
    "Kinder der Hoffnung" ist ein tief berührendes Buch der Erinnerung über das eng verflochtene Schicksal der Kinder u. Jugendlichen, die mit großem Mut u. Leidenschaft für Freiheit u. eine Zukunft ohne Ressentiments kämpften. Zugleich ist es ein menschliches u. politisches Lehrbuch wider des Vergessens!

  • Dörte | 2008-08-24 Berlin
    Levys Roman " Kinder der Hoffnung"
    " es ist der erste Roman vom Autor Marc Levy, den ich gelesen habe. Eine sehr ergreifende, sehr persönliche Geschichte zweier Brüder, die in den 40 ziger Jahren in der Resistance kämpfen und überleben. Das Buch fesselt durch die sehr klare Sprache und man ist vom Anfang des Lesens so interssiert wie die Zeit des Widerstandes weitergeht... sehr emotional (Nicht direkt als Einschlaflektüre geeignet).

  • Heidi | 2008-08-24
    Marc Levy`s bestes Werk
    Kinder der Hoffnung ist ein Buch über die Resistance. Es wird dem Leser anschaulich und atmosphärisch dicht die Geschichte der Kinder, ihre Ängste, Hoffnungen, der Hunger, die Liebe und die Gefahr in die sie sich jeden Tag auf`s neue begeben geschildert. Ein spannendes Werk von der ersten bis zur letzten Seite. Unbedingt lesenswert.

  • Anabel | 2008-08-24
    über das Heldentum...
    Der Autor hat versucht, den Anhängern der französischen Résistance und im Besonderen seinem Vater mit diesem Buch ein Denkmal zu setzen. Herausgekommen ist jedoch eine Aneinanderreihung von Gewaltakten gegen die deutsche Besatzung in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges. Hierbei betont der Autor immer wieder, dass „keine Unschuldigen ermordet wurden“. Die Frage kommt dabei auf, wie Unschuld definiert wird. Teilweise bekommt der Leser nämlich den Eindruck, dass feindliche Milizionäre auch wahllos und spontan getötet wurden. Es wäre interessant gewesen, nicht nur die eigene Genugtuung der Hauptakteure über die Aktionen der Résistance zu erfahren, sondern auch die anderer Parteien, der Bevölkerung zum Beispiel. So entsteht ein etwas einseitiges und eindimensionales Bild. Mit der direkten Ansprache des Lesers versucht der Autor, mehr Interesse zu wecken und den Lesern in die Geschichte hineinzuziehen. Mit der einfachen, eher sachlichen Ausdrucksweise wird aber Distanz geschaffen, wodurch es schwierig wird, Interesse oder Mitgefühl zu bekommen. Man kann sich nur schwer in die Figuren hineinversetzen. Gut gelungen ist jedoch die schonungslose Darstellung der (Hungers-) Not und der brutalen Wirklichkeit des Krieges und der Besatzungszeit.

  • Bettina | 2008-08-22 Hamburg
    Empfehlenswert!
    Marc Levy erzählt in diesem persönlichen Roman die Geschichte seines jugendlichen Vaters Raymond und dessen Bruder Claude. Die Handlung spielt in Toulouse in der Zeit zwischen März 1943 und August 1944 und schildert das Leben der beiden und ihrer Freunde in der Resistance. Die französische Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besatzungsmacht und gegen die mit ihr kollaborierenden französischen Institutionen und Personen verübte u.a. Sabotageakte, welche die militärischen Operationen der Wehrmacht erschweren sollten. Die Erzählung ist flüssig und spannend zu lesen und vermittelt ein deutliches Bild vom Leben der Akteure der Resistance, ohne einerseits zu beschönigen und andererseits in Blutrünstigkeit oder Melodramatik abzurutschen. Ebenso aufklärend wie berührend bietet der Roman gerade für deusche Leserinnen und Leser eine andere und vielleicht auch neue Perspektive der Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg. Absolut lesens- und empfehlenswert!

  • Julia | 2008-08-22
    Kinder der Hoffnung
    Eindrucksvoll beschreibt Levy die Zeit seines Vaters als Widerstandskämpfer. Im ersten Teil scheinen die Aktionen der Kinder, die aus ihrem bisherigen Familienleben in die grausame Wirklichkeit des Zweiten Weltkrieges herauskatapultiert werden und nun als scheinbar erwachsene Widerstandskämpfer agieren, etwas langatmig aneinander gereiht. Dieser Eindruck verliert sich schnell ab Teil 2. Beeindruckend beschreibt Levy die Trauer und Ängste der Widerstandskämpfer, aber vor allem den Optimismus und das unbedingte Festhalten wollen am Leben und den Glauben an das Gute. Sehr lesenswert!!!

  • Fischer | 2008-08-21
    M. Fischer
    „Kinder der Hoffnung“ ist ein Roman, der einen fesselt. Ich konnte das Buch ab der zweiten Hälfte kaum noch aus der Hand legen. Man leidet mit den so mutigen Widerstandskämpfern, man hofft mit ihnen. Man wird dankbar für die Freiheit, in der wir leben. Der Inhalt des Buches geht einem sehr nahe, umso mehr, da es die Lebensgeschichte von Marc Levys Vater und Onkel widerspiegelt. Für zart beseitetere Leser ist das Buch meiner Meinung nach weniger geeignet, da die Realität des aktiven Widerstands einen ganz schön mitnimmt.

  • Freya | 2008-08-21
    Verlorene Kindheit gewonnene Hoffnung
    Nicht schon wieder ein Buch über den 2. Weltkrieg habe ich gedacht und dann doch diese Mixtur aus Tatsachenbericht und Roman verschlungen. Neu war für mich vor allem, dass es auch in der Résistance schwarze Schafe gab und dass diese im Text teilweise namentlich genannt werden. Die zynische Haltung, dass Frankreich auch von den Franzosen befreit werden soll, ist menschlich nicht nachzuvollziehen doch welche Handlung, die in einem Krieg passiert ist das schon. Aber der Reihe nach: Wir erfahren, dass der Vater von Marc Levy als Jugendlicher Widerstand gegen die Deutschen geleistet hat. Gemeinsam mit seinem Bruder Claude hat er unter dem Namen Jeannot Dienste im Widerstand geleistet und schließlich auch gekämpft. Die 35. Brigade, ein Ableger der Résistance, die aus Jugendlichen nicht französischer Herkunft besteht, wirft kleine Steine in das Getriebe der deutschen Tötungsmaschinerie. Vom Fahrraddiebstahl aber auch von Attentaten und Mord wird hier berichtet. Jeannot und Claude landen viel zu schnell durch Verrat in einem Gefängnis, erleben dort Hunger und Kälte, Freundschaft und Verzweiflung und starten schließlich die qualvolle Reise in einem Güterwaggon nach Deutschland. Kurz vor knapp gelingt ihnen die Flucht – nicht ohne Hilfe der französischen Landbevölkerung. Und immer wieder die Angst, aber auch die Hoffnung, die die Kraft zum Überleben gibt. Vom 21. März 1943 bis zum 25. August 1944 wird der Leser mit auf eine Zeitreise genommen und zum Zeugen der Geschichte. Das Buch erzählt einerseits von Menschen, die unendlich menschlich und dann wieder von anderen, die unendlich unmenschlich handeln. Das Schlimme ist, dass es kein Buch ist, keine Fiktion, sondern Tatsache. Viele der Kameraden von Jeannot und Claude sterben und wenn am Anfang Vorausblicke der Art „Weder Du noch ich wissen, dass wir ihn an einem Abend im August 1944 in einem Zug, der uns nach Deutschland deportieren soll, am Boden werden liegen sehen, den Rücken von einer Kugel durchlöchert.“ Irritieren, so will man dann doch immer wieder wissen, wie es dazu kommt. Tiefergehende politische Hintergründe werden allerdings nicht transportiert, es ist eher eine Liste von Taten einerseits und Verlusten andererseits. Das Buch reiht sich ein in die Liste der Bücher, die von den Nachkommen der Kriegsgeneration geschrieben werden. Hier wird die Auswirkung des Krieges personalisiert, die persönliche Betroffenheit ist, und ich meine das nicht negativ, „zweiter Hand“ und dadurch vielleicht schon ein wenig objektiver. Alles in Allem läuft Levy hier dem Trend hinterher und nicht vorneweg.

  • carmen | 2008-08-21 bösingen
    Betroffenheit
    Die geschilderte Geschichte von den Brüdern "Levy " macht betroffen. Trotz allem hebt sich das Buch nicht von den vielen anderen ab, welche zu diesem Thema (sei es nun in Zeitzeugen- oder Romanform) bereits geschrieben wurden.

  • Charlott | 2008-08-20 Aachen
    Stimme aus der Vergangenheit
    Eine Gruppe junger Resistancekämpfer - viele jünger als 20 - im Toulouse der vierziger Jahre :unter ihnen Raymond Levy und sein jüngerer Bruder Claude.Das Buch beschreibt die schrecklichen Jahre , die sie im Krieg durchleben - die Gewalt , Verzweiflung und Einsamkeit. Es läßt aber ebenso die mutige Entschlossenheit lebendig werden , mit der diese jungen Menschen für die Freiheit und ihre ganz persönliche Zukunft kämpfen. Am stärksten berührt mich als Leserin jedoch die Freundschaft , Loyalität und trotzige Hoffnung , die sie miteinander verbindet. Raymond Levy erzählt seinem Sohn Marc als dieser 18 ist , den bisher verschwiegenen Teil seiner Lebensgeschichte . ...und Marc schreibt viele Jahre später dieses Buch darüber.Es ist ein Buch wider das Vergessen - und es ruft in mir ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit hervor , im Frieden zu leben. UNBEDINGT LESENSWERT !!!

  • Kristin | 2008-08-20 Düsseldorf
    Ein weiterer neuer Kriegsroman ?
    Am Anfang dachte ich. wieder ein etwas langatmiges Buch über den Krieg. Aber im Laufe des Weiterlesens hat mich das Buch doch gepackt. Erschütternd fand ich vor allem die sehr sachlichen formulierten Hinweise, wann und wie die genannten Personen sterben werden. Dadurch wirkte das Buch auf mich viel realistischer, man fühlt sich den einzelnen Personen viel näher und bangt mit jedem geschilderten Schicksal mit. Umsomehr freut man sich als Leser dann doch über das Happy End, dass zumindest für die beiden Hauptpersonen des Romans stattfindet.

  • Anja | 2008-08-20 Stuttgart
    "Kinder der Hoffnung"
    Der Roman „Kinder der Hoffnung“ spielt in den 40er Jahren. Frankreich ist unterteilt in den von den Deutschen besetzten Norden und den Süden. Dort herrscht zwar kein direkter Einfluss der Besatzungsmacht, aber Repressalien sind – von deutscher und französischer Seite – spürbar. Neben der „Résistance“ kämpfen dort unabhängige Gruppen für ein freies Frankreich. Zu ihnen gehört die sog. 35. Brigade, in der sich Jugendliche verschiedener Nationalitäten zusammengefunden haben. Ihr alltäglicher Kampf besteht im Wesentlichen darin, Einrichtungen der Nazis oder der mit ihnen kollaborierenden Franzosen zu sabotieren und Gewaltakte an Widerstandskämpfern zu rächen. Dabei scheuen sie weder das Risiko, verhaftet, noch das, bei einer ihrer Aktionen getötet zu werden. Das Leben dieser jungen Menschen ist geprägt von der verlorenen Jugend, einer gewaltsamen und rauen Realität, Hunger und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in einem befreiten Frankreich. Die Brigade ersetzt ihnen die Familie, gibt Halt, Kraft, Mut und Hoffnung. Marc Levy schildert dieses Leben aus Sicht des 17jährigen Jeannot. Es ist die Geschichte seines eigenen Vaters. Ohne Verbitterung, aber mit viel Einfühlvermögen und Realismus wird die Geschichte außergewöhnlicher Menschen erzählt, die ihr Leben für eine bessere Zukunft aller aufs Spiel setzen. Eine eindrückliche Erzählung, auch wenn der Schreibstil teilweise sehr einfach ist und man sich oft etwas mehr Sprachgefühl und Ausdrucksvermögen wünschen würde.

  • Ann-Kathrin | 2008-08-19 Schopfheim
    Das Warten auf den Frühling
    „Nein, glaub mir, nichts von dieser Geschichte ist so abgelaufen, wie man es sich vorstellt. Man braucht viel Mut, um zu leben, zu handeln und an einen neuen Frühling zu glauben, wenn die Angst einen Tag und Nacht heimsucht. Für die Freiheit der anderen zu sterben, das ist schwierig, wenn man erst sechzehn Jahre alt ist.“ Frankreich 1942: einige Jugendliche verschiedenster Nationen tun sich zusammen, um Widerstand gegen die deutsche Besatzung und die französischen Kollaborateure zu leisten, die meisten von ihnen unter 20 Jahre alt. Levys Roman lässt in seinen Lesern wieder Hoffnung an das Gute im Menschen aufkeimen. Neben Jeannot, Claude und vielen anderen Freunden erfährt man auch von den Menschen, die nicht genug Mut aufbringen, um aktiv an der Résistance teilzunehmen, aber in ihrem Rahmen tun, was ihnen möglich ist. Doch ebenso oft wird dieser Glaube an die Menschheit wieder zerstört, wenn den Protagonisten eine erneute Qual oder Demütigung widerfährt oder ein vermeintlicher Freund die Brigade verrät und dafür auch noch belohnt wird. In dem Roman „Kinder der Hoffnung“ wird das Partisanenleben nicht glorifiziert, sondern ihr grausamer Alltag wieder gespiegelt. Hass trifft auf Liebe, Verrat auf Zusammenhalt, Angst auf Hoffnung. Der Leser schwankt zwischen den oft etwas gewollt wirkenden Emotionen hin und her. Levy schreibt in dem Roman die Geschichte seines Vaters und Onkels nieder, damit ihre Aufopferung nicht vergessen wird und stellt darum viele Schicksale vor, viele Namen, die das Geschehen oftmals etwas undurchsichtig erscheinen lassen. Alles in allem ist Marc Levys „Kinder der Hoffnung“ aber ein ergreifendes und lesenswertes Buch, das eine neue Seite des Autors zeigt.

  • Melanie | 2008-08-18 Großefehn
    Marc Levys Buch über die Resistance
    Ein grandioses Buch über ein wichtiges Thema. Das Werk ist beeindruckend und schonungslos geschrieben. Beim Lesen erfaßt einen die scheinbare Aussichtslosigkeit der Menschen genauso wie die Hoffnung, die sie auf den "Frühling" hatten. Sehr empfehlenswert.

  • Gabriele | 2008-08-18 Limburg
    Kinder der Hoffnung
    Kinder der Hoffnung von Marc Levy ist ein wunderbares Buch über zwei Brüder, die in den vierziger Jahren gegen die Résistence kämpfen. Die einen Kampf auf sich nehmen, der das Leben kosten kann. Levy schreibt in einer Sprache, die man heute kaum noch zu lesen bekommt, klar und treffsicher. Ein wunderbares, sehr persönliches Buch Levy`s.

  • Isolde | 2008-08-18 Oberrot
    Kinder der Hoffnung
    sehr authentisch, sehr spannend, aber auch sehr aufs Gemüt gehend, wegen all der schlimmen Dinge, die den Hauptakteuren widerfahren

  • Sabine | 2008-08-14
    Die Hoffnung stirb zuletzt ...
    Marc Levy legt hier ein Werk vor, das lesenswert und ansprechend ist, welches man nicht so schnell aus der Hand legt. Es ist ihm gelungen, ein sensibles Thema anzupacken. Sachliche Beschreibungen mit leichten Träumereien und Liebeleien durchflochten, lassen es nicht zu einem Kriegstagebuch werden. Lediglich seine Voraussagen, wirken ein wenig störend. Ich habe bisher einen Bogen um Levy gemacht und hätte mir das Buch nach dem Klappentext auch nicht ausgewählt, wurde aber angenehm überrascht.

  • Claudia | 2008-08-14 Krefeld
    Tatsachenbericht oder Dichtung?
    Dieses Buch ist ein historischer Roman, bei dem allerdings nicht ganz klar ist, ob er mehr Tatsachenberict oder mehr Dichtung ist. Leicht lesbar, aber mit sehr vielen Handlungssträngen. Schwerpunkt ist die Beziehung zweier Brüder, die ganz in der Wiederstandsbewegung Frankreichs aufgehen. Wegen der sehr starken politischen Prägung ist diese Buch für die Leserschaft von Marc Levy ungewöhnlich, man könnte sagen: gewöhnun-gsbedürftig.

  • Susanne | 2008-08-13 Eppelheim
    Bemerkenswerter Roman
    Ein Buch dass jeden angeht. Frauen und Männer, Junge wie Alte, Politiker und Gesellschaft. Ich habe dieses Buch verschlungen und war zu Tränen gerührt. Einfach geschrieben aber einfach nicht zu glauben. Man fragt sich immer wieder: Wie konnte so etwas nur möglich sein. Das wird nicht das letze Buch sein dass ich von Marc Levy lese. Vielen Dank

  • Barbro | 2008-08-13
    Marc Levy einmal ganz anders
    Wer "Solange du da bist" von Marc Levy gelesen hat, wird überrascht sein von diesem Roman, der von Levys Vater und Onkel aus den 40er Jahren in der Résistance gegen die deutschen Besatzer erzählt. Die Sprache ist zwar ebenso wunderschön und wirkt – trotz des beklemmenden Themas – leicht und humorvoll, aber der Inhalt berührt umso mehr, als es sich um ein wahres Martyrium handelt, das die Jugendliche (Kinder finde ich hier etwas beschönigend) durchgestanden und vor allem – trotz aller Widerstände und Entbehrungen – überlebt haben. Gerade für deutsche Leser ein ambivalentes Leseerlebnis.

  • Heidi | 2008-08-13
    Nicht aufgeben
    Marc Levy einmal ganz anders als erwartet. Im Buch Kinder der Hoffnung beschreibt Levy das Leben seines Vaters Raymond und seines Onkels Claude, die während des zweiten Weltkrieges in der Résistance kämpfen. Sie erleben mit anderen Jugendlichen viel Leid und Schmerzen aber auch Freundschaft und Liebe. Trotz traumatischen Ereignissen und Erfahrungen geben diese jungen Leute ihren Kampf und ihre Hoffnung auf ein friedvolles Zusammensein nicht auf. Diese Hoffnung begleitet einem während des Lesens, sonst wäre es viel zu traurig, aber es lässt einem nicht mehr los und es bleibt spannend bis zum Schluss. Es ist die Geschichte der Menschen mit ihren Augenblicken unerwarteter Wunder. Pflichtlektüre für junge Leute

  • Birgit | 2008-08-13
    Der Frühling kehrt zurück....
    Dies war mein erstes Buch von Marc Levy und ich habe es sehr gerne gelesen. Das Thema ist weniger erfreulich, denn es handelt von jungen Menschen, die in der Résistance kämpfen. Vom 21. März 1943 bis zum 25. August 1944 nehmen Raymond/Jeannot, wie er später genannt wird und Claude, zwei Brüder, den Kampf auf und werden begleitet von der Hoffnung auf Freiheit. Sie sehen viele ihrer Kameraden sterben. Der Autor gibt immer wieder Vorausblicke, wie z.B. Weder Du noch ich wissen, dass wir ihn an einem Abend im August 1944 in einem Zug, der uns nach Deutschland deportieren soll, am Boden werden liegen sehen, den Rücken von einer Kugel durchlöchert. Das nimmt nicht die Spannung, als Leser will man wissen, wie es dazu kommt. Die Handlung ist nicht fiktiv, es sind Erlebnisse des Vaters des Autors. Das macht die Greueltaten, die Ungerechtigkeiten, die Misshandlungen und all das Elend und die Not, die man mitdurchlebt, umso schlimmer. Raymond und Claude haben es geschafft, viele andere nicht. Ich habe diese Zeiten nicht mitgemacht und bewundere all die Menschen, die ihr Leben riskiert haben, um andere zu retten, zu verstecken, Mut und Hoffnung zu geben. Im Buch gibt es viele Beispiele davon. Es wird auch immer wieder erwähnt, dass die Brigade versucht hat, das Leben von Unschuldigen zu schonen. Ob das stimmt, entzieht sich meiner Kenntnis. Tiefergehende politische Hintergründe werden nicht transportiert, es ist eher eine Aufreihung der Taten, Aktionen und Attentate der Brigade, sowie eine Aufzählung der Verluste der Kameraden und Mitstreiterinnen. Es ist kein unterhaltsames und erfreuliches Thema, aber gut geschrieben. Es ist ein Buch, was man nicht weglegen mag.

  • Susanne | 2008-08-12 Meerbusch
    Erschreckend nüchtern
    Wer mit unglaublich Schrecklichem in seinem Leben zurecht kommen muss, wer Bilder in seinem Kopf bewältigen muss, schafft dies oft durch enorme Distanz und nüchterne Beschreibung des Erlebten. Und gerade darin steckts das Ergreifende in dem Buch, das eigentlich von Levys Vater verfasst wurde. Wenn Levy von der Begegnung mit jungen Gleichaltrigen berichtet und am Ende einer solchen Episode fast in einem Nebensatz deren baldigen Tod erwähnt, triftt ein solcher Satz mehr als eine entsprechend ausführliche Beschreibung mit all den grausigen Details. Dieser absolut untypische Marc Levy ist ein wunderbares Buch über Geschwisterliebe, über die Kraft der Hoffnung und Freundschaft. Nein, es ist für mich nicht, wie von Le Parisien geschrieben, eine machtvolle Botschaft der Toleranz. Vielmehr fragte ich mich wieder und wieder, wie es dazu kommen konnte, dass Menschen so intolerant waren wie damals die Nazis aber auch die Kollaborateure auf französischer Seite. Wie konnten Menschen für das Leid anderer Menschen so bilnd werden. Anderer JUNGER Menschen noch dazu und das ist für mich die eigentliche Botschaft des Buches: Vergesst nicht und lasst es dazu nicht nochmal kommen. Und deshalb sei unbedingt erwähnt, dass sogar meine 10-jährige Tochter dieses Buch lesen wollte. In ein paar Jahren werde ich es ihr wohl geben. Es ist äußerst lesenswert. Gerade für junge Menschen.

  • Tanja | 2008-08-12
    Ein Buch, das wütend macht...
    Ohne den Autor zu kennen, bin ich in diese Geschichte eingestiegen, war über den Einstieg ins Buch etwas irritiert, weil verwirrend geschrieben und konnte es dann gar nicht mehr weglegen. Wütend machte mich die Stelle auf S. 217, als der französische Kommandant der Résistance die ausländischen Widerständler opfert. Sind noch nicht einmal im Grauen eines Krieges und im Widerstand dagegen alle Menschen gleich??? Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre für die Jugend werden, damit das Grauen, das Menschen Menschen angetan haben, nicht vergessen wird. Es ist mit Herz und Humor geschrieben und steht nicht mit "erhobenem Zeigefinger" da!

  • Bo | 2008-08-10 Tasdorf
    Ein rührendes Buch
    Noch ein Buch über den zweiten Weltkrieg. Davon gibt es viele, erfundene und nicht erfundene. Hier macht die Wirklichkeit des tatsächlich Geschehenen die "Kinder der Hoffnung" zu einem spannenden, anrührenden Buch, das bestimmt nicht die ganz große Literatur ist, dafür aber zu Herzen geht.

  • Stefanie | 2008-08-08
    Ein ergreifendes Buch
    Als ich das Buch auspackte und den Namen Marc Levy las, war ich erst einmal skeptisch, da ich einen Liebesroman erwartete. Zum Glück wurde ich überrascht, das Buch handelt von derJugend des Vaters und des Onkels von Marc Levy. Die beiden Brüder Raymond und Claude engagieren sich während des zweiten Weltkrieges in der Résistance, sie kämpfen gegen die deutschen Besatzer und die französische Miliz. Viele ihrer Freunde bezahlten diesen Einsatz mit ihrem Leben. Das Buch ist sehr bewegend und ergreifend, man leidet und hofft mit dem Erzähler, man kann das Buch kaum aus der Hand legen, da man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Es ist eine Geschichte, die erzählt werden muss und die sprachlich sehr stilsicher und flüssig erzählt worden ist. Ich empfehle jedem, dieses Buch zu lesen, vor allem jungen Leuten. Man kann es kaum glauben, mit welchen Problemen junge Leute im Krieg konfrontiert waren, welchen Mut sie bewiesen haben und was sie alles für eine bessere Welt, in der wir jetzt leben, riskiert haben. Ich bin sehr beeindruckt von dem Buch und werde es so schnell nicht vergessen.

  • Elisabeth | 2008-08-06 Rielasingen-Worblingen
    Grausam ...
    Themenwechsel bei Marc Levy! Anstatt um Liebe, Romantik und Gefühl, überkommt einem beim Lesen dieses Buches das kalte Grauen. Zuerst gar nicht erbaut über diese Art von Roman, habe ich ihn, je länger ich darin gelesen habe, regelrecht verschlungen. Als Nachkriegskind hat mich die Historie sehr berührt, die total spannend geschrieben, aber manchmal nicht einfach zu lesen war. Teilweise mußte man sich schon sehr konzentrieren. Trotzdem beviorzuge ich "den anderen" Levy!

  • Luitgard | 2008-08-05 Aachen
    .. immer wieder Hoffnung
    Denken Sie an diese Kinder, "jedes Mal, wenn Sie inmitten einer freien Welt jemanden seine Ideen zum Ausdruck bringen hören." Denn für diese Freiheit haben sie gekämpft, gelitten und ihr Leben gelassen. Der Autor setzt ihnen, und damit allen, die niemals erwähnt werden, mit diesem Buch ein würdiges Denkmal. Auf das es uns immer wieder neu aufrüttle aus übersatter Friedlichkeit und wir nie vergessen. Eine auf Tatsachen beruhende ZeitGeschichte, die zu lesen in mir große Trauer, heftigen Zorn, Grauen und immer wieder Hoffnung auslöste.

  • Marion | 2008-08-05 idstein
    Schwer verdaulich
    Levy reiht sich ein, in die Schilderungen jener, deren Einzelschicksale uns immer wieder betroffen machen sollen. Die Vielzahl von Namen und Aktionen der Partisanen stellen letztendlich nur eine wüste Aneinanderreihung von Attentaten dar, die zweifelsohne unter die Haut gehen,- was bleibt, ist ein übler Nachgeschmack, wenn, wie hier, der Einsatz der Widerstandskämpfer nahezu glorifiziert, bzw. verherrlicht wird, fast nach dem Motto: “Was waren wir doch für Kerle“. Den Leser im Schlepptau, springt Levy leichtfüßig über die Schlachtfelder der Nazis und Partisanen, beinahe so, als wolle er den Aktionismus der Widerständler gutheißen. Er scheint dabei aber zu vergessen, dass sich die Anschläge der Partisanen auch gegen Menschen richten und moralisch gesehen, kann die Intention eines Verbrechens kein anderes aufheben. Hier fehlt es eindeutig an Wertschätzung gegenüber dem Leben im Allgemeinen! Recht pathetisch, im Sinne von theatralisch, wirkt auf mich der Titel des Buches, dem keine besondere Assoziation zugeordnet werden kann und der daher wenig ansprechend erscheint. Im “Kind- Sein“ ist immer auch die berechtigte Hoffnung begründet, dass diese es anders und besser machen, als ihre Eltern. Traumatisierende Kriegserlebnisse werden nicht alleine durch eine Aufarbeitung der Vergangenheit kompensiert sondern erfordern mit Sicherheit ein mehr an Verständnis, Distanz zum Geschehen und eine grundlegende Wertschätzung gegenüber allem Lebenden sowie der Fähigkeit, ein Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das Einfließen dieser Eigenschaften hätte dem Buch sicher gut getan. Um sich in der Reihe solcher Autoren zu etablieren, die sich dem Thema Naziherrschaft auf ansprechendere und differenziertere Art gewidmet haben, fehlt es dem Buch eindeutig an Tiefgang und dem Autor auch an weniger persönlicher Befangenheit.

  • Christa | 2008-08-05 Ulm
    Packend und anrührend!
    Ein sehr ergreifendes Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte! Eine schwere Zeit wird sehr einfühlsam geschildert, und doch macht das Buch Mut, da es doch zeigt, daß es immer noch Hoffnung gibt!

  • Melanie | 2008-08-04
    Levy - mal anders!
    Ich hab schon einige Bücher von Marc Levy gelesen. In allen ging es um Liebe, romantische Gefühle, fantastische Abenteuer... kurz gesagt: SCHÖN kitschig! Hier greift er ein gänzlich anderes Thema auf - die französische Résistance. Ich war überrascht, als ich zum ersten Mal von diesem Buch gelesen habe und gespannt, wie der Autor so ein bodenständiges, reales Thema umsetzen wird. Und ich muss sagen, es ist ihm geglückt. Am Anfang haben mich die ständigen Vorausblicke etwas daran gehindert gleich in die Geschichte einzutauchen. Man ist noch dabei, sich die ganzen vorgestellten Personen zu merken und wird mit Ereignissen konfrontiert, die noch geschehen sollen und die man noch gar nicht einordnen kann. War etwas mühsam... Tja... und Levy wäre nicht Levy, wenn die Geschichte ganz frei von Klischees wäre, stellenweise ist das ernste Thema doch wieder sehr kitschig umgesetzt. Man liest es mehr wie einen fiktionalen Roman und vergisst dabei stellenweise fast die dahintersteckende, grausame Realität... Deshalb 1 Stern Abzug! Ansonsten ist ihm der Themenwechsel durchaus gelungen. :o)

  • Alexander | 2008-08-04 Bad
    Es geht um das Nichtvergessen
    Wie von Marc Levy, dem Autor von Bestsellern wie "Solange Du da bist", nicht anders zu erwarten, ist auch sein neuester "Roman" - Kinder der Hoffnung - sehr eindringlich und ergreifend, aber auch spannend geschrieben, so dass man die Lektüre kaum noch unterbrechen mag. Es geht um die Geschichte und teilweise nahezu unglaubliche Geschichten einer auch nach Religion und Nationalität bunt zusammengewürftelten "Brigade" von Jugendlichen in der fanzösischen Résistence gegen das Vichy-Regime und die Nazis, die bis auf ganz wenige Überlebende nach und nach aufs Grausamste zerrieben wird. Bei alledem wird jedoch der Widerstand keineswegs kritiklos glorifiziert. Vielmehr werden auch seine Schattenseiten dargestellt, etwa der kalte Zynismus in Teilen der Führung, die - kaum anders als auf der anderen Seite etwa die "Hitlerjungen" - schlicht und einfach die nicht-französischen Mitglieder der Brigade zu verheizen bereit war, nur um nach dem Krieg den Ruhm und die Ehre allein für die Franzosen einzuheimsen. Die Lektüre ist aber trotz aller Spannung und Rührung nicht immer einfach. Nicht nur, weil den Leser gelegentlich der nackte Horror überkommt vor all dem Grausamen, sondern auch, weil andererseits der "Galgenhumor" ebenfalls an der Grenze zum Zynismus liegt. So etwa die Darstellung einer Zimmerwirtin, die erst dann zum Widerstand wechselt, als eine faschistische Schlägertruppe eine Operaufführung sprengt, weil das (und nicht deren Metzelei) "barbarisch" sei. Alles in allem aber überwiegt zweifellos das Menschliche (auch allzu Menschliche) des Zusammenhalts, der Solidarität junger, idealistischer Menschen in einer nahzu aussichtslosen Lage, für die rassische oder nationale Unterschiede angesichts der Hölle, die sich durchlaufen oder in der sie umkommen, eher verbindend als trennend sind: ein christlicher Priester will einen dem Tode geweihten Araber noch aufpäppeln, der seine Kekse in diesem Wissen an seinen jüdischen Mitkämpfer weiterreicht und in den Armen von dessen Bruder stirbt. Man stelle sich so etwas im heutigen Nahen Osten vor! Abschließend: Eigentlich ist das kein "Roman" im üblichen Sinne, sondern - wie sich aus den Quellenangaben ergibt - offenbar der literarisch aufgearbeite und ergänzte Bericht von Vater und Onkel des Autors, denen dieser (übrigens Jahrgang 1961) damit die Ehre des Nichtvergessens erweisen will. Letzteres scheint mir überhaupt das Wesentliche zu sein, denn für die ältere Generation enthält das Buch keinerlei neue Aspekte: Es geht darum, dass auch die nachfolgenden Generationen daran erinnert werden, dass so etwas wie das Geschilderte nie mehr und nirgendwo wieder geschehen darf. Und das leistet Levys Buch auf beeindruckendste Weise.

  • Andrea | 2008-08-04
    Ergreifend und lesenswert
    Marc Levy, sonst eher als Verfasser gefühlvoller Liebesromane bekannt, greift hier einmal ein ganz anderes Thema auf und schreibt die Erlebnisse seines Vaters und seine Onkels als gerade 18-Jährige im Toulouse der Vierziger Jahre nieder. Das Buch gliedert sich in drei Teile: die Erlebnisse in der "Résistance", dem französischen Widerstandskampf gegen Nazis, französische Miliz und Kollaborateure, die Gefangenschaft im Gefängnis Saint-Michel und den Gefangenentransport nach Dachau. Obwohl es sich nur um einen relativ kurzen Zeitraum von etwa 2 Jahren handelt, hat man das Gefühl, es liegen Welten zwischen dem Raymond, der als 18-Jähriger zur 35. Brigade stößt, einer aus verschiedensten Nationalitäten zusammengewürfelten Truppe, und dort zusammen mit seinem Bruder einen Familienersatz findet und dem Jeannot, der während des Gefangenentransportes ausgemergelt und unter unmenschlichen Bedingungen mit seinem Bruder und einigen Kameraden in einem Güterwaggon liegt. Das Thema Liebe taucht natürlich auch auf, als die sehr jungen Widerstandskämpfer neben dem Kampf gegen die Besatzer auch so normale Dinge wie Schwärmerei und Verliebtsein erleben. Vorrangig geht es in allen drei Teilen jedoch um Solidarität und Freundschaft, um Ideale und Tapferkeit, um Freiheit und Hoffnung. Die Grausamkeiten während des Gefangenentransportes sind sehr bewegend und eindringlich, manchmal aber auch seltsam distanziert dargestellt - man muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich nicht um Fiktion, sondern um tatsächlich Erlebtes handelt. Marc Levy hat hier eine Geschichte niedergeschrieben, die auf keinen Fall vergessen werden sollte - ein sehr ergreifendes und lesenswertes Buch.

  • Marietta Jasmin | 2008-08-01 Linz
    Bewegen und traurig - aber voller Hoffnung
    Viel zu wenig wissen wir heutzutage über die Zeit während des 2. Weltkrieges. Wenige denken darüber nach, wie es den verfolgten Menschen damals erging, oder was sie versuchten, um diese schrecklichen Taten aufzuhalten. Dieses Buch gibt einen Einblick in das Leben unter den grausamen Taten der Nazi´s, es übermittelt zum Teil sogar die Gefühle dieser Widerstandsgruppe. Nicht nur ein mal überlief mich beim Lesen Gänsehaut. Marc Levy übermittelt diese Erinnerung besonders gut formuliert und mitreißend.

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